"Landwirtschaft als Klimafaktor" - Internationale Konferenz tagte in Berlin

Der Parlamentarische Staatssekretär Michael Stübgen bei seiner Eröffnungsrede, Quelle: BMEL
Der Parlamentarische Staatssekretär Michael Stübgen bei seiner Eröffnungsrede, Quelle: BMEL
Wie lassen sich die Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft reduzieren? Diese Frage stand im Zentrum der internationalen Konferenz "AgriGHG" vom 10. bis 13. September 2018 in Berlin.

In seiner Eröffnungsrede hob der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Michael Stübgen, hervor: "Das Wetter in diesem Sommer hat durch massive Ernteausfälle den Klimawandel verstärkt auf die Tagesordnung gebracht und hat unmissverständlich die Bedeutung von Klimaschutz hervorgerufen. Ich erwarte, dass der anstehende Bericht des Klimarates die Diskussion weiter anheizen wird. Das verpflichtet uns alle gemeinsam zu handeln. Hier muss die Weltgemeinschaft an einem Strang ziehen. Das BMEL wird die deutschen Landwirte bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützen."

"Das Wetter in diesem Sommer hat durch massive Ernteausfälle den Klimawandel verstärkt auf die Tagesordnung gebracht und hat unmissverständlich die Bedeutung von Klimaschutz hervorgerufen. Ich erwarte, dass der anstehende Bericht des Klimarates die Diskussion weiter anheizen wird. Das verpflichtet uns alle gemeinsam zu handeln. Hier muss die Weltgemeinschaft an einem Strang ziehen. Das BMEL wird die deutschen Landwirte bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützen." (Parlamentarischer Staatssekretär Michael Stübgen)

Seit dem Pariser Klimaabkommen im Jahr 2015 sind alle Länder und Sektoren weltweit gefordert, Maßnahmen zum Klimaschutz auf den Weg zu bringen, um das Ziel eines Temperaturanstiegs unter zwei Grad Celsius zu erreichen. Welche Optionen gibt es? Wo liegen Potenziale? Wo Hindernisse? Darüber tauschten sich die rund 300 Konferenzteilnehmer in Berlin aus, gilt es doch alle Emissionsquellen und deren unterschiedliche Potenziale, Kosten und globale Politikoptionen gleichzeitig zu betrachten. Ein weltweiter Austausch von aktuellen Forschungsergebnissen und Lösungsansätzen ist daher entscheidend.
 
Politik und Wissenschaft erarbeiteten gemeinsam Lösungsansätze
So wurden im Rahmen der Konferenz nicht nur aktuelle Ergebnisse der internationalen Forschung zum Thema präsentiert. Wissenschaftler, Politiker und verschiedenste Entscheidungsträger aus aller Welt trafen auch zusammen, um gemeinsam künftige Wege und Lösungsansätze für mehr Klimaschutz in der Landwirtschaft zu erarbeiten. Die Themen reichten dabei von Nutztierhaltung über Ackerbau, Reisproduktion und Bodenschutz bis hin zu Verbraucherverhalten und Ernährungspolitik.
 
Die Konferenz fand parallel zum jährlichen Council-Treffen der Global Research Alliance (GRA) statt, bei dem Deutschland 2018 den Vorsitz übernimmt.
 
Sie wurde organisiert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, dem Thünen-Institut, der GRA, der Joint Programming Initiative on Agriculture, Food Security and Climate Change (FACCE-JPI) und vom CGIAR Research Program on Climate Change, Agriculture and Food Security (CCAFS).


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