Schonender Umgang mit Ressource Holz

Parlamentarischer Staatssekretär eröffnet Sägewerkskongress 2019

Vor welche Herausforderungen stellt der Klimawandel die hiesige Holz- und Sägeindustrie und welche Chancen bietet der nachwachsende Rohstoff Holz?

Auf Fragen wie diese möchte die Doppel-Veranstaltung "AGR-Rohstoffgipfel und Sägewerkskongress" der beiden holzwirtschaftlichen Verbände AGR (Arbeitsgemeinschaft der Rohholzverbraucher) und DeSH (Deutscher Verband der Säge- und Holzindustrie) in Berlin eine Antwort finden. Hintergrund sind die Erfahrungen und Folgen aus dem Dürrejahr 2018, die die Forst-, Holzwirtschaft und Politik besonders forderten.

In seiner Begrüßung sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Michael Stübgen: "Waldbesitzer, Holzwirtschaft und die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung eint in solchen Zeiten nicht nur die akute Herausforderung im Umgang mit der Krise. Es geht auch um die Zukunft unserer Wälder und den Erhalt der Leistungen von Forst- und Holzwirtschaft für Gesellschaft, Umwelt und Wertschöpfung in unserem Land."

Mit Verweis auf die Charta für Holz 2.0 betonte Stübgen, dass es wichtig sei, die Chancen des nachwachsenden Rohstoffs Holz nicht aus den Augen zu verlieren. Bei anhaltend wachsender Weltbevölkerung werde der Bedarf an gesunder Nahrung, Wohnraum und Energie aber letztlich auch an Produkten des täglichen Lebens weiter steigen. "Dies alles wird nicht ohne Auswirkungen auf das Klima und den Verbrauch von Ressourcen bleiben" so Stübgen. Die Diskussion um den Plastikmüll und die Verschmutzung der Meere zeige die Grenzen der Nachhaltigkeit in alarmierender Weise auf. "Ziel muss daher ein schonender und effizienter Umgang mit den knapper werdenden Ressourcen sein" appellierte Stübgen. "Bei all den Herausforderungen, denen wir global gegenüber stehen, läuft der Wettbewerb um die besten Lösungen - der nachwachsende Rohstoff Holz ist eine davon," so Stübgen weiter.

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